Bereitschaft z.Bewegung
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Einkehrtag des Pfarrgemeinderates St. Bonifatius, Friedrichsdorf
unter der Leitung von Bezirksreferent Christoph Diringer
zum Hirtenwort unseres Bischofs

“Bereitschaft zur Bewegung”

PGR-Studientag09,1

„Bonifatius lebt !!“

Was lebt, muss sich bewegen und was sich bewegt lebt“

Bereitschaft zur Bewegung – Der Pfingsthirtenbrief des Bischofs war Thema des Einkehrtages des PGR am 28.02.09. Ganz konkret wurde gefragt, was die im Brief angesprochenen Punkte für die Zukunft unserer Gemeinde bedeuten und wie jeder Einzelne persönlich an einer Weiterent- wicklung von St. Bonifatius mitarbeiten kann. Ein wichtige Entdeckung des Tages war, dass wir mit dem Bewegen nicht erst bei Null anfangen müssen! Unsere Gemeinde bietet mit vielen jungen Familien, mit einer großen Zahl von engagierten Ehrenamtlichen und mit einer bunt gemischten Gruppe von Gottesdienstbesuchern ein lebendiges Bild! Die geforderte Bewegung ist schon längst zu spüren.

Trotzdem hat sich der PGR unter Moderation von Bezirksreferent Christoph Diringer mit der im Hirtenbrief angedeuteten Veränderung des Kirchenbildes beschäftigt und einen Blick in die Zukunft unserer Gemeinde gewagt. Ausgangspunkt dabei war die eigene Vorstellung von Kirche. Wir stellten uns die Frage, was uns persönlich im Glauben trägt und was für uns die Eckpfeiler des Gemeindelebens sind. Der Sonntagsgottesdienst wird einerseits als Eucharistiefeier als Mittelpunkt des Glaubens und andererseits als Treffpunkt als Mittelpunkt des Gemeindelebens empfunden, sowohl in St. Bonifatius als auch in St. Josef.

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Um auch in Zukunft alle Aufgaben schultern und auch neue Wege gehen zu können, braucht die Gemeinde ein Netz von an den Anforderungen orientierten Schwerpunkten. Keine Gruppe darf dabei aus dem Blick geraten, Kirche muss für alle ein Ort sein, in dem sie Kraft im Glauben schöpfen und Gemeinschaft erfahren. Daher sollte es auch keine Überlastung des Einzelnen geben, ausgelaugt vom Engagement darf nicht die gängige Beschreibung eines Ehren- (und Haupt) -Amtlichen in der Gemeinde sein.
 

Bereichernd und ermutigend, das war das Fazit, das der PGR aus dem Einkehrtag zog- mit neuen Ideen starten wir in dieses Jahr.

Florian Behrens

Im Sonntagsgottesdienst wird Kirche als Gemeinschaft spürbar. Diese Gefühl trägt weiter im Engagement und im Glauben im Alltag. Sowohl große, festliche Gottesdienste, wie z.B. die Firmung als auch kleine persönliche Feiern und Andachten („Atemholen mittendrin“, Frühschicht der Jugend) werden als Bereicherung empfunden. Dabei ist beides wichtig und darf nicht in Konkurrenz zueinander stehen, eins kann das andere nicht ersetzen. Eine Aufgabe für die Zukunft wird es sein, sowohl die gemeinschaftsbildenden Elemente wie die sonntägliche Eucharistiefeier zu erhalten und zu stärken als auch persönliche Glaubenserfahrung in neue Formen, z.B. einer neuen Andachtszeit. zu ermöglichen.

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