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Choralschola
Choralschola1

Die Choralschola

(1975 -2010)

Von Pfarrer Rosenthal ins Leben gerufen und gefördert, von Professor Hucke in musikwissenschaftlicher Hinsicht unterstützt, hat sich die Schola von Anfang an zum Ziel gesetzt, den Gregorianischen Choral zu pflegen, aber auch die zeitgenössischen deutschen Messgesänge und die moderne Psalmodie der Gemeinde zu vermitteln.

Die Choralschola fühlt sich dem Wort der Liturgiekonstitution des II. Vatikanischen Konzils verpflichtet, die dafür eintritt, dass der Gregorianische Choral in den liturgischen Handlungen der Kirche "den ersten Platz" einnehmen solle. Denn der Choral ist für die Liturgie komponiert als gesungenes Gebet.

Die Sänger fügen dem Gottesdienst aber nicht irgendwelche Gesänge zur Verschönerung hinzu, vielmehr ist es ihre Aufgabe, die originalen Texte des Messbuches in der reichen Vertonung des Gregorianischen Chorals vorzutragen.

In dem einstimmigen Gesang ohne instrumentale Begleitung wird der menschlichen Stimme allein die Aufgabe zuerkannt, während der heiligen Feier den Lobpreis der Erlösung zu verkünden.

Dabei ist der Choral keine laute Kunst; er kommt aus dem Schweigen des Geschöpfs vor seinem Schöpfer.

Aus der so gelebten Frömmigkeit erwächst im Gregorianischen Choral eine Reinheit des musikalischen Geschehens, die auf der Welt nicht ihresgleichen hat. Für die Weltkirche ist der Choral ein "Lied”, das alle singen können.

 

Karl Nebel

Proben: freitags 19:10 Uhr
in
St. Bonifatius, Friedrichsdorf, Ostpreußenstr. 33b
Leiter: Karl Nebel (Tel.: 06172/72 181)