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Thema dieser Ausstellung:
Die Vereinsamung, die Sehnsucht nach Geborgenheit und Stille in einer von visueller und akustischer Aggression geprägten Zeit und die Sinnfrage nach der eigenen Bestimmung in dieser Zeit ist das zentrale Thema dieser Ausstellung.
Wie kann man der Vereinsamung entgegenwirken? Ist es die Zweisamkeitund welche Zweisamkeit meinen wir? Zweisamkeit mit Einzelnen? Zweisamkeit mit Vielen? Zweisamkeit von Mann und Frau? Zweisamkeit mit dem Wissen, mit dem Glauben? Zweisamkeit mit Gott? Ist Gott unser Lotse?
Jeder sehnt sich nach dem sicheren Hafen, wir wollen ankommen, wir wollen anlegen, geborgen sein in liebevoller Hinwendung zu Anderen und zu uns selbst und die Maske des Alltags ablegen. Das Nachdenken über die eigene Identität wirft Fragen auf, wie sie der irische Schriftsteller John O`Donohue stellt: „Wer bin ich hinter meiner Maske, hinter meiner Rolle? Wer bin ich hinter meinen Worten? Wer bin ich, wenn ich allein mit mir bin? Wenn ich Mitten in der Nacht aufwache, wer bin ich dann? Wenn die Morgendämmerung mich aus dem Urwald der Nacht herausholt, wer bin ich, ehe ich wieder hinter der Maske und dem Namen meiner Tagesidentität in Sicherheit bringe? - Es ist eine der unbeachteten Großleistungen unseres Alltagsleben, dass nur die wenigsten Menschen auch nur ahnen, welche Welten inunserem Herzen kollidieren.“
Assoziationen werden beim Betrachter der Kunstwerke geweckt, wenn er sich darauf einlässt, sich die Zeit dafür nimmt, einmal inne hält. Erinnerungen steigen auf an längst verklungene Melodien, Märchen und Sagen, dann sind Literatur und Musik im Einklang mit Bild und Skulptur.
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