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Gelungener Auftaktgottesdienst zur Errichtung des
neuen Pastoralen Raumes Bad Homburg- Friedrichsdorf
Unter dem optimistischen und in die Zukunft weisenden Motto „Der Herr lasse sein Angesicht über uns leuchten“ haben die katholischen Gemeinden St. Bonifatius, Friedrichsdorf, St. Johannes Bad Homburg- Kirdorf und St. Marien/Bad Homburg am Neujahrstag den neuen pastoralen Raum Bad Homburg-Friedrichsdorf mit einem Gottesdienst aus der Taufe gehoben. Der Bischof von Limburg Dr. Franz-Peter Tebartz-van-Elst hatte den neuen Pastoralen Raum als Vorstufe zur „Pfarrei neuen Typs“ zum 01.01.2012 begründet.
Mit einer großen, sich aus allen drei Gemeinden zusammensetzenden Gottesdienstgemeinde feierte Pfarrer Klaus Klepper zusammen mit dem Priesterlichen Leiter des neuen Pastoralen Raumes Pfarrer Werner Meuer und Ruhestandspriester Hans Pietschmann den Gründungsgottesdienst. Pfarrer Werner Meuer wies in seiner Mut machenden Predigt auf die Heraus- forderungen der neuen Organisationsstruktur hin.
Er forderte alle Ehrenamtlichen auf, ihr Engagement beizubehalten und zu verstärken. Denn ohne die Ehrenamtlichen könne der neue Pastorale Raum und später die Pfarrei neuen Typs nicht mit Leben gefüllt werden. Er dankte ausdrücklich den synodalen Gremien der drei Gemeinden und den Hauptamtlichen für ihre konstruktive Zusammenarbeit in der Vergangenheit.
In einer verbindenden Symbolhandlung zur Gabenbereitung wurde die Verschiedenheit und Vielfältigkeit der drei Gemeinden deutlich.
So ist die Gemeinde in Friedrichsdorf geprägt durch viele Zugezogene, sei es in den Nachkriegsjahren als Heimatvertriebene und Flüchtlinge oder heute des Berufes wegen.
Die Kirdorfer Gemeinde steht für Tradition mit ihren kirchlichen Verbänden, der Kolpingfamilie und der Frauengemeinschaft wie auch für Zeitgemäßes mit den Bands und der Gottesdienstreihe „Talita kum“.
Die Bad Homburger Innenstadtgemeinde, die aus den früheren Pfarreien Heilig Kreuz, Herz Jesu und St. Marien entstanden ist, wird durch die Familienkirche, die Familien eine Heimat in der Gemeinschaft der Glaubenden geben möchte, die Kur- und Rehaseelsorge sowie die Seelsorge in den Seniorenheimen und die Cityseelsorge, die Kirche in die Stadt hinein öffnen möchte, geprägt. Alle Gemeinden sind bestrebt, ihre jeweils eigene Identität in der künftigen engen Zusammenarbeit aufrechtzuerhalten. Das große gemeinsame Anliegen ist, möglichst viele Gläubige aus den Gemeinden in den neuen pastoralen Raum und später in die Pfarrei neuen Typs mitzunehmen. Sie sollen weiterhin Gemeinde und Seelsorge erfahren können. Nach dem Gottesdienst, der auch musikalisch sehr abwechslungsreich thematisch gestaltet war, klang der Abend bei einem Glas Sekt und einer regen Unterhaltung aus.
Michaela Walter
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